Pokémon: Die TV-Serie – So fing alles an

Pokémon: Die TV-Serie ist eine japanische Animationsserie, die auf der gleichnamigen Pokémon-Videospielreihe von Nintendo und Game Freak basiert. Seit seiner japanischen Erstausstrahlung am 1. April 1997 hat der Anime bislang über 930 Episoden, 19 Kinofilme, und jede Menge Specials hervorgebracht. In Deutschland flimmerte die erste Episode gut zweieinhalb Jahre später, am 1. September 1999 auf dem Sender RTL II über die Bildschirme. Zeit, die erste Episode noch einmal Revue passieren zu lassen…

Pokémon: Die TV-Serie handelt von Ash Ketchum aus Alabastia und seinem Traum, der beste aller Pokémon-Trainer zu werden. Mit Erreichen des zehnten Lebensjahres bekommt er endlich die Erlaubnis, sich sein erstes eigenes Pokémon auszusuchen und auf Reisen zu gehen. Das Ziel der meisten Pokémon-Trainer: Acht Arenaleiter besiegen, um zur Teilnahme an der Pokémon Liga berechtigt zu sein.

 

 

Normalerweiße kann sich ein Trainer aus der Kanto-Region bei Professor Eich zwischen drei Starter-Pokémon entscheiden: Bisasam, Schiggy oder Glumanda. Da der gute Ash jedoch aufgrund seiner riesigen Vorfreude auf sein bevorstehendes Abenteuer seinen Wecker im Schlaf zerstört, kommt er zu spät zur Ausgabe der Pokémon! Nachdem er eine erste unschöne Bekanntschaft mit Gary Eich, dem Enkel des Professors, gemacht hat, will er nun endlich sein erstes eigenes Pokémon bekommen. Zu seinem Pech haben aber schon alle drei Starter einen Trainer gefunden.

 

 

Die Enttäuschung ist groß, Professor Eich hat jedoch noch ein ganz spezielles Pokémon übrig, vor dem er aber ausdrücklich warnt. Ash nimmt den Pokéball ohne mit der Wimper zu zucken an und ruft das Pokémon, das sich als die Elektromaus Pikachu herausstellt, hervor. Im Gegensatz zu Ash scheint Pikachu jedoch alles andere als begeistert zu sein und verpasst ihm umgehend einen saftigen Donnerschock. Der Beginn einer wahren Freundschaft! Von Professor Eich bekommt Ash noch ein paar weitere Pokébälle und den Pokédex, eine Art elektronisches Lexikon, in dem Pokémon nachgeschlagen werden können, auf die ein Trainer während seiner Reise trifft.

 

 

Schließlich machen sich die beiden auf den Weg. Der frischgebackene Trainer nutzt jedoch ziemlich ungewöhnliche Methoden, um sein Pokémon zur Mitreise zu bewegen. Kein Wunder, denn Pikachu nutzt die Unerfahrenheit von Ash, um ihm auf der Nase herumzutanzen. Normalerweise befinden sich Pokémon die meiste Zeit in ihren Pokébällen, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Pikachu ist eine solche, denn es möchte lieber außerhalb seines Pokéballs bleiben. Als beide auf ihr erstes wildes Pokémon, ein Taubsi, treffen, verzieht sich die Elektromaus auf einen Baum. Ash lässt sich aber nicht beirren und versucht das Taubsi selbst zu fangen. Es befreit sich jedoch mühelos wieder aus dem Pokéball, da es vorher nicht geschwächt wurde. Nun versucht er das Pokémon mit seinem Schlafanzug zu fangen, aber auch dieser Versuch schlägt fehl und wird von Taubsi mit einem kleinen Wirbelwind erwidert.

 

 

Jetzt hat Ash die Nase voll und wirft einen kleinen Stein nach dem Taubsi. Anstatt des eher freundlich gesinnten Pokémon trifft er jedoch ein kampflustiges Habitak am Hinterkopf. Sofort greift es Ash an und als es das auf dem Baum sitzende Pikachu erblickt, stürzt es sich sogleich auch auf dieses. Die Elektromaus verpasst dem Habitak einen Donnerschock, welches daraufhin einen ganzen Schwarm herbeiruft. Ash und Pikachu ergreifen die Flucht, die gereizten Pokémon lassen jedoch nicht ab und attackieren Pikachu weiterhin gnadenlos.

 

 

Ash nimmt sein sichtlich mitgenommes Pokémon auf den Arm und springt vor Verzweiflung in einen Fluss, dessen Strömung beide mitreißt. Doch das Glück scheint den beiden Hold, ein Mädchen fischt die beiden aus dem Wasser. Als sie das verletzte Pikachu sieht, macht sie Ash Vorwürfe und weist ihm den Weg zum nächsten Pokémon Center, einer Art Krankenstation für Pokémon. Just in diesem Moment tauchen die Habitak wieder auf, weshalb sich Ash kurzerhand das Fahrrad des Mädchens schnappt und mit dem Versprechen, es ihr eines Tages wieder zurückzugeben, strampelt er davon.

 

 

Langsam wird es brenzlig, die Habitak holen den Pokémon-Trainer ein und bringen ihn zu Fall. Nun liegen beide im Schlamm, die Erschöpfung steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Zudem hat mittlerweile auch ein starkes Gewitter eingesetzt. Ash versucht Pikachu davon zu überzeugen, in seinen Pokéball zu gehen, damit es vor den Angreifern sicher ist. Er legt Pikachus Pokéball auf den Boden und stellt sich den immer näher kommenden Habitak entgegen. Er brüllt ihnen entgegen: „Ich bin Ash aus Alabastia, der einmal der beste Pokémon-Trainer wird, den es je gegeben hat! So ein paar Habitak wie ihr, können mich nicht besiegen! Kommt schon, holt mich doch!“ Die Habitak setzen zum Sturzflug an…

 

 

Im letzten Moment nimmt Pikachu all seine verbliebene Kraft zusammen,springt zwischen seinen Trainer und die angreifenden Pokémon und löst einen gewaltigen Donnerschock aus. Dieser ist so stark, dass sich das Gewitter sofort auflöst. Die Habitak sind verschwunden und Ash und Pikachu sind froh, das Ganze gerade noch so überstanden zu haben. Plötzlich fliegt ein goldschimmerndes Pokémon am Himmel entlang, in Richtung eines Regenbogens. Zu Ashs Überraschung besitzt der Pokédex jedoch keine Daten über dieses Pokémon, mit dem Hinweis, dass es auch noch viele unbekannte Exemplare auf der Welt gibt. Endlich ist die nächste Stadt in Sicht, in der sich das Pokémon Center befinden soll. Pikachu leckt seinem Trainer das Gesicht ab und schläft in seinen Armen ein.

 

 

Dies ist der Beginn einer langen und tiefen Freundschaft zwischen einem Trainer und seinem Pokémon. Auf seiner Reise wird Ash noch viele weitere Pokémon und Freunde kennenlernen, die ihn begleiten werden. Doch dies ist eine Geschichte für ein anderes Mal. Die Reise geht weiter!

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Ho-Oh war damals noch ein unbekanntes Pokémon und wurde erst in der 2. Generation eingeführt

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